SoundWERK in Zeiten von Corona

Liebe Freunde von SoundWERK,

Corona hat uns nicht aufgehalten!

50 Sängerinnen und Sänger arbeiten seit April an einem digitalen Programm und hier nun endlich ein erster Einblick.

Und das ist erst der Anfang – ihr hört von uns!

Viel Freude mit dem Titel, bleibt gesund, zuversichtlich und gespannt auf mehr.



Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Ideen – und davon hat Chorleiter Jonathan Hofmann einige in der Schublade! Seit über 5 Monaten müssen die Sängerinnen und Sänger des Chores SoundWERK nun auf die geliebten Proben am Montagabend verzichten – denn wie zu lesen ist, handelt es sich bei ihrer Freizeitbeschäftigung um das „gefährlichste Hobby der Welt“.

 

Aber ganz ohne Gesang müssen die Mitglieder nicht auskommen: Zoom- und Corona-konforme Proben in Kleingruppen sind schnell nach dem Lockdown als Alternative ins Leben gerufen worden und finden großen Anklang. Denn auch wenn Konzerte in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gegeben werden können (zumindest nicht in der altbekannten Weise), möchte der Chor sein Repertoire dennoch aufrechterhalten bzw. ausweiten und nicht die Hände in den Schoß legen. Ein neuer Titel war in Anlehnung an die Situation dann auch „Machen wir das Beste draus“ in einer Chorfassung adaptiert von der Originalversion der Band Silbermond.

 

Einen neuen Höhepunkt des „Singens unter Corona-Bedingungen“ bildete dann am 17. August 2020 die erste gemeinsame Probe aller Sänger nach vielen Woche. Da der schon zu normalen Zeiten beengte Probenraum der Kirchengemeinde Wallau keinesfalls den notwendigen Abstand von 3 Metern zwischen den Sängern erlaubte, trafen sich alle Chormitglieder mit Chorleiter Jonathan Hofmann und Pianist Rainer Wahl auf dem Wallauer Kerbeplatz. Die Freude alle wiederzusehen war riesig, auch wenn man Distanz halten musste. Mit Unterstützung einer Musikanlage wurden dann 3 bis dato eingeübte Songs mit großem Spaß und Enthusiasmus gesungen und dazu getanzt, gehüpft, gelacht. Schnell war der Chor nicht mehr alleine auf dem Platz und Schaulustige gesellten sich angelockt von der weithin hörbaren Musik in gebührendem Abstand zum Chor.

 

Und damit auch ganz Wallau etwas von diesem ungewöhnlichen „Open Air“ mitbekam, zog der Chor noch weiter vor die Evangelische Kirche Wallau und wiederholte das Programm dort noch einmal.

Begleitet wurde diese Perfomance von Foto- und Videoaufnahmen, denn auch klassische Konzertmusik muss in diesen Zeiten „neu gedacht werden“. Und wer weiß, ob diese Digitalisierung nicht schon zum Ende dieses Jahrs im Programm des Chores SoundWERK eine Rolle spielen wird.